Elektro und PV
Die Anlage bis zum Stromkreis, das Stromkreisverzeichnis als PDF, die PV-Struktur mit Wechselrichtern, Strings und Modulen und das Prüfprotokoll nach VDE 0100-600. Der Import aus der Software der Messgeräte ist geplant.
CRM & ERP in einer Anwendung: Kundenverwaltung, Aufträge, Belege und Baustelle, auf dem eigenen Server. Gebaut für Betriebe, die Anlagen errichten und prüfen; die kaufmännische Seite passt auf jeden Handwerksbetrieb.

Positionen mit Titeln und Textbausteinen, das PDF mit Briefkopf und die Belehrungen für Verbraucher hängen von selbst dran. Aus dem Angebot wird die Auftragsbestätigung.
Der Monteur sieht nur seine Aufträge, erfasst Zeit und Material im Regiebericht und lässt den Kunden auf dem Gerät unterschreiben, auch ohne Netz.
Abschläge, Schlussrechnung und Storno. Unternehmen bekommen eine E-Rechnung als XRechnung oder ZUGFeRD-PDF, auf Wunsch gleich per E-Mail.
Die Erstprüfung nach VDE 0100-600 je Stromkreis, jeder Messwert mit Grenzwert und Fundstelle, unterschrieben auf dem Gerät.



In vielen Programmen hängt alles am Kunden, und das Gebäude ist ein Adressfeld. Im Handwerk reicht das nicht weit: Eine Hausverwaltung hat vierzig Objekte, in jedem stehen Anlagen, und die Anlage überlebt den Mieterwechsel und oft auch den Eigentümer.
Objekt und Anlage haben deshalb eine eigene Akte. Jeder Auftrag, jede Messung und jedes Protokoll hängt an der Anlage, um die es geht. Wer in fünf Jahren wissen will, was an diesem Zählerschrank gemacht wurde, findet es dort, auch wenn es den Kunden von damals nicht mehr gibt.


Das Telefon rechnet mit denselben Regeln wie der Server, bevor es etwas schickt. Eine Änderung, die der Server ablehnen würde, fällt so schon auf dem Gerät auf und nicht erst zwei Stunden später im Büro.
Widersprechen sich zwei Änderungen, zeigt der Konfliktbildschirm den Stand auf dem Gerät, den Stand auf dem Server und was daraus wird. Die Entscheidung läuft danach denselben Weg wie jede andere Änderung und landet im selben Audit-Log.
Die Anlage bis zum Stromkreis, das Stromkreisverzeichnis als PDF, die PV-Struktur mit Wechselrichtern, Strings und Modulen und das Prüfprotokoll nach VDE 0100-600. Der Import aus der Software der Messgeräte ist geplant.
Geplant ist ein eigenes Journal in doppelter Buchführung, mit offenen Posten, Umsatzsteuer-Voranmeldung und am Ende Bilanz und GuV. Gebaut sind schon Nummernkreise und Festschreibung nach GoBD.
Hier steht beides, damit sich jeder Betrieb selbst ein Bild machen kann, ob die Software für ihn schon in Frage kommt.
| Bereich | Stand | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Kunde, Objekt, Anlage | gebaut | Kundenakte mit steuerlichen Angaben und Ansprechpartnern, dazu die Objekte des Kunden und die Anlagen im Objekt. Auf dieser Kette baut das ganze Datenmodell auf. |
| Aufträge | gebaut | Aufträge mit eigener Nummer, den Monteuren, die darauf eingeteilt sind, und Folgeaufträgen. Auf der Baustelle schließt der Monteur seinen Auftrag ab und schreibt Notizen daran. |
| Angebot und Auftragsbestätigung | gebaut | Angebot und Kostenvoranschlag am Auftrag, mit Titeln, Positionen, Texten über und unter den Positionen und Textbausteinen, daraus die Auftragsbestätigung. Jeder Beleg kommt als PDF mit dem Briefkopf des Betriebs heraus, und vor dem Festschreiben prüft die Software die Pflichtangaben nach § 14 UStG. An jedem Angebot an einen Verbraucher hängen Widerrufsbelehrung, Formular und die Hinweise zum Erlöschen des Widerrufsrechts, bei einer Lieferung von Waren dazu die harmonisierte Mitteilung der EU zur gesetzlichen Gewährleistung, Pflicht seit dem 27.09.2026. |
| Regiebericht | gebaut | Leistung, Arbeitszeit und Material auf der Baustelle erfassen, auch ohne Netz, dazu Felder, die der Betrieb selbst festlegt, etwa Wetter oder Anfahrt, und die Unterschrift des Kunden auf dem Gerät. Unterschrieben ist genau die Seite, die er gesehen hat; danach ändert sich der Bericht nicht mehr. |
| Rechnung und E-Rechnung | gebaut | Schlussrechnung, kumulierte Abschlagsrechnung und Storno, eine Rechnung über mehrere Regieberichte, an ein Unternehmen im Inland als E-Rechnung (XRechnung oder ZUGFeRD-PDF) und auf Wunsch direkt per E-Mail an den Kunden. Die Schlussrechnung zieht ab, was auf die Abschläge eingegangen ist. Noch nicht dabei sind Teilrechnung, Gutschrift, Zahlungsbedingungen je Kunde und Skonto und der Empfang von E-Rechnungen. |
| Zeiterfassung | gebaut | Auf der Baustelle am Auftrag gestartet und gestoppt, auch ohne Netz, mit den Warnungen aus dem Arbeitszeitgesetz und der Aufbewahrung nach dem Mindestlohngesetz. Eine Korrektur ist ein neuer Eintrag, den Standort gibt es nur mit Einwilligung. Dazu das Zeitkonto: die Überstunden aus der vereinbarten Arbeitszeit, gezählt mit den gesetzlichen Feiertagen des Bundeslands. |
| Dokumentenablage | gebaut | Dateien und Fotos an Kunde, Objekt, Anlage und Auftrag. Fotos werden auf dem Gerät verkleinert und warten ohne Netz, bis sie hochgehen. Eine neue Fassung legt sich über die alte, und die alte bleibt erhalten. |
| Aufgaben, E-Mail und Push | gebaut | Aufgaben mit Fälligkeit und verantwortlicher Person an Kunde, Objekt oder Auftrag, mit einer Erinnerung am Morgen. Belege, unterschriebene Regieberichte und Einladungen gehen per E-Mail hinaus, über den Mailserver, den der Betrieb im Büro einträgt. Push-Nachrichten erreichen Büro und Baustelle auch dann, wenn OpenGewerk gerade nicht offen ist. |
| Anlagenstruktur | gebaut | Verteiler, Feld, Stromkreis und Betriebsmittel unter der Anlage, im Büro angelegt und auf der Baustelle auch ohne Netz ergänzt, mit dem Stromkreisverzeichnis als PDF. Dazu die PV-Struktur mit Wechselrichtern, Strings und Modulen, deren Seriennummern die Kamera einliest, und ein QR-Etikett je Anlage, das auf ihre Akte führt. |
| Prüfprotokolle | teilweise | Die Formular-Engine mit den Protokollen: Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 und Wiederholungsprüfung nach DIN VDE 0105-100, je Stromkreis gemessen, jeder Wert mit seinem Grenzwert und dessen Fundstelle; die Prüfung der Elektroinstallation als Prüfbericht je Objekt, das Geräteverzeichnis mit der Prüfung nach DGUV Vorschrift 3, das Inbetriebsetzungsprotokoll nach VDE-AR-N 4105 und die Inbetriebnahme von Wallbox und Speicher. Jedes unterschreibt der Prüfer auf dem Gerät, und jedes kommt als PDF heraus. Der Import aus Messgeräten fehlt noch. |
| Fristen | teilweise | Eine Fristen-Engine für alle Bereiche: Eine Frist entsteht von selbst, erinnert mit eigenem Vorlauf die zuständige Person und entfällt, wenn sich ihr Anlass erledigt hat. Gebaut sind die Wiedervorlage eines Angebots, die nächste Prüfung einer Anlage und eines Geräts, ablaufende Qualifikationen und Eintragungen im Installateurverzeichnis, der Mindestbestand im Lager, das Ende der Gewährleistung und die Frist des Kunden zur Beseitigung eines Mangels. Wartungsverträge und Zahlungsfristen folgen. |
| Plantafel und Material | teilweise | Die Plantafel mit Terminen, Serien, Urlaub und Krankheit, dazu das Kalender-Abo. Artikel und Lieferanten mit der Preiseinheit des Großhandels, der Import aus DATANORM, Verkaufspreise aus Einkaufspreis und Aufschlag und der Metallzuschlag; Lager und Fahrzeuge mit Bestand, der Lieferschein und das Scannen von Material auf der Baustelle. Serviceaufträge mit Disposition und IDS-Connect fehlen noch. |
| Personal | gebaut | Die Mitarbeiterakte mit der vereinbarten Arbeitszeit ab einem Tag und den Qualifikationen samt Ablauf, Urlaub und Krankheit mit Antrag, Entscheidung und Nachricht, das Zeitkonto und die gesetzlichen Feiertage aller 16 Länder. |
| PV, Netzbetreiber und Förderung | gebaut | Die PV-Anlagendokumentation mit Prüfung der Gleichstromseite, Stringplan, Komponentenliste, Ertragsprognose und der Mappe für den Betreiber. Die Netzbetreiber mit der Eintragung im Installateurverzeichnis, Anmeldung und Fertigmeldung als vorausgefüllte Datenblätter, die Ausfüllhilfe für das Marktstammdatenregister und die Förderunterlagen nach den Vorlagen des Betriebs. |
| Abnahme und Mängel | gebaut | Das Abnahmeprotokoll nach § 640 BGB, auf dem Gerät unterschrieben, mit der Gewährleistungsfrist ab Abnahme nach BGB oder VOB/B und der Aufforderung zur Abnahme. Mängel mit Fotos und Status bis zur Abnahme durch den Kunden mit Unterschrift, die Vorbehalte der Abnahme als Mängel und der Mängelbericht als PDF. |
| Tags und Zugang zum Objekt | gebaut | Tags an Kunden und Objekten, etwa nach Gewerk, Region oder Kundentyp, und der Zugang zum Objekt mit Schlüsseln und Codes, die versiegelt gespeichert werden. |
| Anmeldung und Zugänge | gebaut | Anmeldung mit Passwort und zweitem Faktor, Wiederherstellungscodes, Passwort ändern und per Link zurückholen, Rollen vom Inhaber bis zum Monteur, Einladung über einen Einmal-Link, Geräteliste mit Widerruf, Passkeys mit Bestätigung durch Passwort und zweiten Faktor. Eine neue E-Mail-Adresse gilt erst, wenn der Link in einer Mail an sie geöffnet ist. Eine Instanz trägt mehrere Betriebe, gewechselt wird in der Kopfleiste ohne neue Anmeldung. |
| Offline und Abgleich | gebaut | Die Baustellen-App hält ihre Daten auf dem Gerät, schickt Änderungen nach und zeigt einen Konflikt auf einem eigenen Bildschirm, wo ein Mensch entscheidet. Das Gerät eines Monteurs hält nur die Aufträge, auf denen er eingeteilt ist. |
| Nummernkreise und Festschreibung | gebaut | Lückenlose Belegnummern je Kreis und Jahr. Ein festgeschriebener Beleg ändert sich nicht mehr, er wird storniert, so wie es die GoBD verlangen. |
| Audit-Log | gebaut | Jede Änderung auf Feldebene, mit einer Hashkette darüber. Die Sicherung hält den Kopf der Kette fest, ein Prüflauf hält ihn gegen die laufende Datenbank. Der Inhaber sieht das Protokoll im Büro. |
| Installation und Sicherung | gebaut | Start mit einem Befehl, der die Konfiguration selbst ausfüllt, eine Sicherung jede Nacht mit Anzeige im Büro, Rückspielen und Update. Seit der ersten Fassung, 0.1.0, kommt OpenGewerk als Release mit signierten Abbildern für x86_64 und ARM64, seit 0.4.0 auch über Docker Hub. Die neueste Fassung ist 0.7.0 vom 03.11.2026. |
| Buchhaltung | geplant | Journal, offene Posten, Mahnwesen, EÜR, Umsatzsteuer-Voranmeldung, Anlagenbuchhaltung, Bilanz und GuV. |
Stand dieser Seite: 03.11.2026, Fassung 0.7.0. Die Phasen stehen unter Stand und Fahrplan, die Arbeit selbst liegt offen als Issues auf GitHub.
Eine frische Installation beginnt mit der Ersteinrichtung: Name des Betriebs, Name und Adresse der Person, die ihn führt, und ein Passwort. Ist die Instanz nicht mehr leer, verschwindet die Einrichtung von selbst. Selbst registrieren kann sich niemand.
Jeder weitere Zugang entsteht im Büro und bekommt einen Einmal-Link; das Passwort wählt die eingeladene Person selbst. Ein Passwort, das der Chef weitergibt, kennt eben auch ein Kollege. Für den Inhaber ist der zweite Faktor Pflicht.
