Was kostet OpenGewerk?
Keine Lizenzgebühren. Beide Anwendungen stehen unter der AGPL-3.0 und laufen auf einem Server, den der Betrieb selbst stellt oder mietet. Es gibt keine Kosten je Benutzer und Monat und keine Tarife, hinter denen Funktionen liegen.
Kann ich OpenGewerk heute schon einsetzen?
Die Haustechnik ja: Sie ist am 15.10.2026 als Fassung 0.1.0 erschienen, und der Pilotbetrieb arbeitet inzwischen nur noch mit ihr. Die Handwerkersoftware noch nicht ganz. Gebaut ist, was der Fahrplan für den ersten produktiven Einsatz vorsieht, von Kunde, Objekt und Anlage über Angebot, Regiebericht und Rechnung samt E-Rechnung bis zum Prüfprotokoll nach VDE 0100-600, im Büro und auf der Baustelle; seit 0.7.0 dazu der größte Teil des Kerns für Elektro und PV, mit den übrigen Prüfprotokollen, Lager, Plantafel, Abnahme und Mängeln. Vor dem ersten Einsatz im Elektrobetrieb, der das Projekt als Pilotkunde begleitet, stehen noch die fachliche Abnahme der Regeln und Grenzwerte und ein Praxistest der E-Rechnung an. Die Buchhaltung kommt danach. Die neuesten Fassungen sind 0.7.0 vom 03.11.2026 und 0.2.5 vom 30.10.2026.
Wo liegen meine Daten?
Auf dem Server, auf dem die Instanz läuft. OpenGewerk telefoniert nicht nach Hause, verlangt keine Registrierung und hat keinen Anbieter, bei dem Daten zwischengespeichert würden. Für den Steuerberater ist ein begrenzter Zugriff auf die Instanz des Betriebs geplant; eine Kopie der Daten bekommt er nicht.
Für wen ist OpenGewerk gedacht?
Die Handwerkersoftware ist für Elektro- und PV-Betriebe gebaut und geht dort fachlich in die Tiefe, bis zum Stromkreis und zum Prüfprotokoll. Kaufmännisch passt sie auf jeden Handwerksbetrieb; weitere Gewerke sollen als Erweiterungen auf derselben Formular- und Fristen-Engine entstehen. OpenGewerk Haustechnik ist für Organisationen, die Gebäude betreiben und dafür eigene Haustechniker haben, von der Klinik bis zur Kommune.
Was braucht der Server?
Docker und wenig Speicher, auf x86_64 wie auf ARM64. Bei der Handwerkersoftware bleiben Anwendung und Datenbank zusammen im Leerlauf unter 120 MiB, gemessen mit einem Limit von einem Gigabyte. Der PDF-Renderer ist ein eigener Container, weil nur er nennenswert Platz braucht; er startet von Haus aus mit und lässt sich abschalten.